Gut leben in schwierigen Zeiten

Selten haben wir so schwierige wirtschaftliche Zeiten erlebt wie seit dem Beginn der Finanzkrise im September 2008. Aber auch das zwischenmenschliche Miteinander leidet in solchen Zeiten. Es kommt zu einem abnehmenden Bildungsniveau und damit zum Verfall unserer Werte .
Leider zeigt sich die Politik ratlos, was die Lösung der heutigen Probleme angeht. Deshalb wird es Zeit, dass wir, das Volk, das Heft selbst in die Hand nehmen. Zum ersten Mal aufgekommen ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (bGE) in der Zeit der Renaissance.
Der britische Lordkanzler Thomas Morus (1478 – 1535) beschreibt es zum ersten Mal in seinem Werk “Utopia – der Reisebericht von einer fernen Insel besserer Verhältnisse”.
In der heutigen Zeit hat es vor allem Prof. Werner in die Diskussion um mögliche Systemwechsel eingebracht.
Seine Definition ist folgende: “Das bedingungslose Grundeinkommen bezeichnet eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Idee, nach der jeder Bürger einen gesetzlichen Anspruch auf eine bedingungslose monetäre Grundversorgung durch das im Staat verfasste Gemeinwesen haben soll, die jedem Menschen seine Würde lässt.”
 
Unserer Meinung nach steht das Modell des bGE auf drei Grundlagen:
Somit wäre das bGE ein Bürgerrecht. So sieht das z.B. auch der brasilianische Senator, Eduardo Suplicy, der in Brasilien für ein bGE eintritt. Außerdem ist er der Meinung, dass es das Recht jeder Person ist, teilzuhaben am Wohlstand der Nation.”
 
So ist der Ist-Zustand:
Mit der Einführung des bGE …
Das alles zeigt uns gleichzeitig auch, wie überholt unser derzeitiges Gesellschaftssystem in Wirklichkeit schon ist. Dr. Sascha Liebermann, Sozialwissenschaftler aus Frankfurt am Main meint denn auch im Film “Grundeinkommen” von Daniel Häni und Enno Schmidt, dass an unseren Überzeugungen etwas nicht stimmt und wir offenbar noch nicht so weit sind, uns zu fragen, ob unsere Überzeugungen eigentlich noch zeitgemäß sind und wir deshalb an dem festhalten, was wir haben.
Nur das bringt uns nicht weiter. So drehen wir uns im Kreis und die Politiker reagieren zur Zeit nur noch auf akute Probleme, sind aber nicht in der Lage, effektive Lösungen anzubieten. Wir müssen weg vom überholten Mangeldenken der Selbstversorgerzeiten, hin zum Fülledenken der heutigen Fremdversorgerzeit. Denn es ist alles in Hülle und Fülle da.
Regale und Lager sind übervoll. Einzig und allein das Geld ist nicht so verteilt, dass alle daran teilhaben können.
Das zeigt auch noch eine andere Überlegung: Der wirkliche Arbeitgeber ist das Volk! Nur wenn wir einkaufen, kann der Handel Ware nachbestellen, hat die Industrie Aufträge, kann investieren und Arbeitsplätze schaffen. Alle Macht zur Veränderung geht somit allein vom Volk aus. Es ist der einzige wirksame Arbeitgeber. Damit das Volk aber Arbeit unter sich gegenseitig vergeben kann, braucht es Geld zum Einkaufen. Nichts ist demnach dringender als Kaufkraft an das Volk zu verteilen – also Geld!
So wird auch klar, dass die Politiker, trotz ihrer Aussage: “Wir schaffen Arbeitsplätze”, diese nicht schaffen können. Sie können jedoch die Bedingungen schaffen, die das Entstehen von Arbeitsplätzen begünstigt. Bitte erzählen Sie davon Ihrer Familie, Ihren Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen, damit sich die Idee des bGE verbreitet, denn es enthält viele Vorteile, sowohl für den sogenannten “kleinen Mann” als auch für die Unternehmer.

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Letzte Änderung:
18.03.2016, 18:56

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