Das bedingungslose Grundeinkommen

Die Ausgangslage
Die Produktivitätssteigerungen seit Beginn der industriellen Revolution haben sich im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts wesentlich vergrößert, was zu leistungsfähigeren Volkswirtschaften und zu einem höheren Lebensstandard ihrer Bevölkerungen geführt hat. Die Produktivität, die in Gesellschaften materieller Unterversorgung den Effekt zunehmenden Wohlstands hat, führt in Volkswirtschaften mit gesättigten Märkten zu struktureller Arbeitslosigkeit und zu einer „Befreiung des Menschen von der Arbeit“. Zwar ist dies das Ergebnis derselben Optimierungen, die zu einer immer besseren Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen bei immer geringer werdender Arbeitsbelastung geführt haben und immer noch führen. Jedoch haben Gesellschaften mit gesättigten Volkswirtschaften noch nicht gelernt, damit umzugehen und beklagen die zunehmende Arbeitslosigkeit, ohne die darin liegenden Chancen zu erkennen.
Die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens kann hier Abhilfe schaffen.
 
Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?
Hierzu meint Prof. Götz W. Werner, Gründer und Mitinhaber der Drogerie-kette “dm” und Professor für Entrepreneurship (Unternehmertum) an der Universität Karlsruhe, der die Diskussion über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens in der heutigen Zeit mit angestoßen hat:
„Das bedingungslose Grundeinkommen bezeichnet eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Idee, nach der jeder Bürger einen gesetzlichen Anspruch auf eine bedingungslose monetäre Grundversorgung durch das im Staat verfasste Gemeinwesen haben soll.“
 
Ist ein Grundeinkommen finanzierbar?
Auf der Website „www.williweise.de” erfährt man folgende Finanzierungsmöglichkeit, welche auch unsere Unterstützung erfährt:
„Die dauerhafte Finanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommens ist gesichert. Denn rund 800 Milliarden Euro werden bereits heute laufend für soziale Zwecke ausbezahlt. Denken Sie dabei an das übliche bedingte Grundeinkommen, das wir bereits als Kindergeld, Krankengeld, Rente, Hartz IV, Wohnbeihilfe, Arbeitslosengeld und so weiter kennen. Wer weiter rechnet, wird noch sicherer:
Das Bruttosozialprodukt beträgt zur Zeit ungefähr 2,4 Billionen € im Jahr. Davon fließen heute also etwa 1/3, d.h. 800 Milliarden in den Sozialbereich. Teilen wir diese 800 Mrd. durch 80 Mio. Bürger, erhalten wir bereits 10.000 € pro Jahr, sprich 830 € pro Person und Monat. Das sind schon 1000 Euro pro Jahr mehr als der Hartz IV-Satz für eine allein lebende Person zugesteht.
Wenn wir dieser Summe von 800 Milliarden Euro noch jene gigantischen Summen hinzurechnen, die für die Verwaltungen, für die Funktionäre und für den Papierkrieg aufgewendet werden müssen – und die nach Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens wegfallen – stehen uns weitere 100 Milliarden-Beträge zur Verfügung.
Zusammengefasst: An Mitteln für das Bedingungslose Grundeinkommen fehlt es auf keinen Fall. Das Geld ist jetzt schon da. Es muss nur sinnvoller und vor allem ohne Milliarden-Kostenbelastung durch überflüssige Verwaltung ausgezahlt werden.“ (Zitat Ende)
 
Bedingungsloses Grundeinkommen für:
Das bedingungslose Grundeinkommen bildet eine sichere Basis zum selbstbestimmten Leben. Nichts hält uns so sehr gesund, als wenn wir unseren Neigungen folgen dürfen. Denn eine gesicherte Existenz setzt die volle Kreativität der Menschen frei und macht Lust auf selbst gewählte Arbeit.
Bedingungsloses Grundeinkommen, weil: